Siemens Herd

Ein Siemens Herd bestand traditionell aus einem oben liegendem Kochfeld sowie einem Backofen darunter. Dabei handelte es sich um ein Standgerät. Heutzutage werden beide Funktionen allerdings meist auf zwei separate Einbaugeräte, das Kochfeld sowie den Backofen, aufgeteilt. Beide Teile können getrennt in Arbeitsplatten integriert werden. Nutzer erfreuen sich besonders bei Siemens Herden an einer verbesserten Handhabung sowie einer größerem Flexibilität hinsichtlich der Küchenplanung.

Das Kochen gehört zu den kreativen Akten der Menschheit. Siemens Herde geben der Esskultur nicht nur viel Raum, sondern auch einen besonders schönen. Mit einem neuen Siemens Backofen zelebrieren Sie die Freude am Kochen und genießen mit allen Sinnen.

Ein moderner Siemens Herd wird mit Gas oder elektrisch betrieben. Gasherde wurden Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt und setzten sich um 1900 in den Städten allgemein durch.

Ursprünglich befanden sich offene Herdstellen als flache Gruben zwischen Steinen oder auf einer Steinplatte im Zentrum von Wohngebäuden oder Zelten. Später kamen gemauerte Sockel hinzu. 1735 entwickelte François de Cuvilliés der Ältere den ersten voll ummauerten Koch-Herd mit durchlöcherter Eisenplatte.

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts gibt es echte Kochherde mit vollständig geschlossenem Feuerraum und metallenen Herdplatten. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Herde aus Metall auf den Markt. Schon zu Anfang des 19. Jahrhunderts gab es erste Versuche mit gasbefeuerten Herden. Seit den 1860er Jahren wurde in Deutschland der erste serienmäßig hergestellte transportable Eisen-Herd vertrieben. Die Herdplatte hatte mehrere herausnehmbare Ringe, die Töpfe wurden in die Öffnung eingehängt. Im ländlichen Raum blieben diese Herde bis weit ins 20. Jahrhundert hinein in Gebrauch. Auf der Weltausstellung 1893 in Chicago wurde der erste Elektroherd vorgestellt, allerdings dauerte es bis 1930, bis dieser sich allgemein verbreiten konnte.