Spuelen

Spuelen für Küchen haben sich in den vergangenen 100 Jahren stets verändert. Anfangs, als es in den Häusern noch kein in Rohren fließendes Wasser gab, wuschen die meisten Menschen sich und ihre Speisen in Wasserbecken, die so groß waren wie Tröge oder Schalen. Wasser musste jeden Morgen an der Wasserpumpe vor dem Haus in Wasserkrüge und Eimer gegossen und dann im Haus in die Tröge gekippt werden. Wer warmes Wasser benötigte, entweder für Speisen oder zum Waschen, musste es sich über dem Feuer oder am Herd erhitzen.

Die ersten Spuelen in Küchen waren in der Regel aus Schiefer oder Kupfer. Später, in den 1920er Jahren, wurden Steinfliesen und Kupfer verwendet. Auch gusseiserne weiße Emaille-Waschbecken waren sehr beliebt. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden Porzellanwaschbecken eingeführt. Diese waren vor allem sehr beliebt, weil in den Kriegsjahren Metall und Stahl rationiert wurden und für die Herstellung von Zivilprodukten wie Spuelen nicht so leicht verfügbar waren.

Bereits in den 1960er Jahren wurden dann Spuelen aus Edelstahl populär. Sie waren schmutzabweisend, lange haltbar und relativ einfach zu installieren.

Vor etwa 10 Jahren kam die erste bedeutende Innovationen im Bereich der Küchenspüle der vergangenen 50 Jahre: Materialien wie Granit wurden immer leichter zugänglich. So wurde eine neue Oberfläche für Spuelen entwickelt, heute sehr beliebte granulierte Kunststoffe wie Silgranit® oder Fragranit®. Mit diesen neuen Kunststoffen können sämtliche Materialien wie verschiedenes Steinzeug oder unterschiedliche Metalle imitiert werden. Außerdem macht es Spuelen hitzebständig, kratzfest und äußerst widerstandsfähig gegen Schläge.